Angst: Ab wann ist sie behandlungsbedürftig?
Angst hat wohl jeder schon erlebt. Angst ist ein Gefühl in Situationen der empfundenen Bedrohung. Entwicklungsgeschichtlich soll das Gefühl von Angst das Überleben durch Flucht oder durch Kampf sichern.
Doch während die Angst an sich uns allen vertraut ist, leiden einige Menschen mehr als üblich unter diesem unangenehmen Gefühl. Wenn das Leiden zu große Überhand nimmt, spricht man von einer Angststörung.
Was ist eine Angststörung?
Die Angst wird begrifflich von der Furcht unterschieden. Furcht ist gerichtet, man weiß, wovor man Furcht hat. Angst ist ein unbestimmtes diffuses Gefühl der Besorgnis und Erregung vor einer erwarteten Bedrohung. Dieses Gefühl kann bewusst und auch unbewusst den Menschen beeinflussen.
Von einer Angststörung wird gesprochen, wenn die betroffene Person wie gelähmt ist, nicht mehr handeln kann, Panikattacken hat und Kontrollverluste vorliegen. Menschen mit Angststörungen haben häufig vor Dingen oder Situationen heftige Angst, die bei anderen Menschen keine oder sehr viel weniger Probleme machen.


