Wörtlich übersetzt bedeutet History Change ja, die Vergangenheit zu verändern. In der Neurolinguistischen Programmierung (kurz NLP) ist dies ein Verfahren, um belastende zurückliegende Ereignisse so zu bearbeiten, dass diese sich eher zu einer positiven Wahrnehmung hin ändern.
Der Kern der Sache liegt im Falle des History Change darin, vergangene Erlebnisse rückwirkend positiv zu konnotieren. Damit ändert sich nichts an den Ereignissen selbst, denn Geschichte kann man, auch wenn der Name der NLP-Technik History Change (auch Change History) es metaphorisch nahe legt, nicht verändern. Man kann aber sehr wohl ihre Auswirkungen auf Gegenwart und Zukunft beeinflussen. Ein emotional stark belastendes Ereignis aus der Vergangenheit kann zu einem Trauma werden und in der Zukunft eines Menschen (Konsumenten) noch immer auf sein Leben einwirken. Wenn man dank der Erkenntnisse aus der Neurolinguistischen Programmierung die Reichweite der seelischen Belastung derart minimalisieren kann, dass ein unbelastetes Leben möglich wird, ist das sehr nützlich für viele Menschen, die mit harten persönlichen Rückschlägen und Schicksalen zu kämpfen haben.
Die Technik History Change wird anhand von unterschiedlichen „Stationen“ durchgeführt. Der Mensch wird zu dem belastenden Ereignis geführt, bekommt es durch unterschiedliche mentale Techniken vor Augen gehalten und soll dann durch eine differenzierte (fast neutrale) Betrachtung des Erlebten die Kette der schlechten Erinnerungen umkodieren.
Alexandra Wissenschaft History Change
Neuroökonomie existiert als eigenständige Disziplin seit 1990 und ist damit eine noch relativ junge Wissenschaft. Ihre Vertreter beschäftigen sich vor allem mit der Frage, wie der Mensch als Konsument zu erforschen bzw. zu bewerten ist.
Die, in vielen Bereichen der Forschung, seit Jahren geforderte Interdisziplinarität trägt in der Neuroökonomie Früchte. Man versteht unter Neuroökonomie die Verbindung von Erkenntnissen aus dem neurowissenschaftlichen Wissenszweig (Neurobiologie, -physiologie, kognitive Neurowissenschaft) und Erkenntnissen aus den Wirtschaftswissenschaften.
Die daraus resultierenden Theorien der Neuroökonomie sollen den Menschen vor allem als Konsumenten beleuchten und langfristig möglicherweise nicht nur einschätz-, sondern auch steuerbar machen (wobei letzteres bisher als utopisch erscheint). Zu diesem Zwecke werden beispielsweise Körpersignale wie Gehirnströme, Pupillenerweiterung und Blutdruck während unterschiedlichen Tätigkeiten gemessen und ausgewertet. Die vorrangigen Messmethoden der Neuroökonomie sind das Elektroenzephalogramm (EEG), die Magnetenzephalogie (MEG), die Positronenemissionstomografie (PET) sowie die sog. Funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRI).
Die aus den Messungen resultierendenErkenntnisse wurden, bevor sie in die in die Theorien der Neuroökonomie einflossen, schon ansatzweise in den so genannten (wirtschaftswissenschaftlichen) Behavioral Studies entwickelt, werden aber durch die erweiterten Messmethoden und die medizinisch-psychologische Komponente noch detaillierter abgebildet. Die Erkenntnisse aus der Neuroökonomie sollen langfristig für einen weiteren Zweig dieses Forschungsbereichs, das Neuromarketing verwendet werden.
Alexandra Wissenschaft Erkenntnisse