History Change - Neurolinguistischen Programmierung

March 27th, 2009

Wörtlich übersetzt bedeutet History Change ja, die Vergangenheit zu verändern. In der Neurolinguistischen Programmierung (kurz NLP) ist dies ein Verfahren, um belastende zurückliegende Ereignisse so zu bearbeiten, dass diese sich eher zu einer positiven Wahrnehmung hin ändern.

Der Kern der Sache liegt im Falle des History Change darin, vergangene Erlebnisse rückwirkend positiv zu konnotieren. Damit ändert sich nichts an den Ereignissen selbst, denn Geschichte kann man, auch wenn der Name der NLP-Technik History Change (auch Change History) es metaphorisch nahe legt, nicht verändern. Man kann aber sehr wohl ihre Auswirkungen auf Gegenwart und Zukunft beeinflussen. Ein emotional stark belastendes Ereignis aus der Vergangenheit kann zu einem Trauma werden und in der Zukunft eines Menschen (Konsumenten) noch immer auf sein Leben einwirken. Wenn man dank der Erkenntnisse aus der Neurolinguistischen Programmierung die Reichweite der seelischen Belastung derart minimalisieren kann, dass ein unbelastetes Leben möglich wird, ist das sehr nützlich für viele Menschen, die mit harten persönlichen Rückschlägen und Schicksalen zu kämpfen haben.

Die Technik History Change wird anhand von unterschiedlichen „Stationen“ durchgeführt. Der Mensch wird zu dem belastenden Ereignis geführt, bekommt es durch unterschiedliche mentale Techniken vor Augen gehalten und soll dann durch eine differenzierte (fast neutrale) Betrachtung des Erlebten die Kette der schlechten Erinnerungen umkodieren.

Alexandra Wissenschaft

Lerntypologie bei Neuroökonomie

March 16th, 2009

Um herauszufinden, warum und wie Menschen funktionieren, wenn sie als Konsument gefragt sind und wie sie sich in Gelddingen verhalten, kann die Neuroökonomie hilfreich sein. Die Lerntypologie untersucht derweil, wie ein Lernprozess abläuft und effizienter gestaltet werden kann.

Die Neuroökonomie versucht eine Verknüpfung herzustellen zwischen zwei wissenschaftlichen Disziplinen: In der Neurowissenschaft wird das Nervensystem untersucht und in der Wirtschaftswissenschaft die ökonomischen Systeme. Zusammengefasst ergibt das ein Feld, das sich damit beschäftigt, wie Menschen sich mit Geldfragen beschäftigen und Probleme gelöst werden. Daneben wird im Neuromarketing die Identifikation des Konsumenten mit Marken untersucht. In beiden Fällen wird hauptsächlich auf körperliche Reaktionen geachtet, damit die Fehlerquote durch Interpretation von Gesagtem oder Geschriebenen klein bleibt.

Dabei wird ein besonderer Blick auf die Hintergründe der monitären Entscheidungen geworfen. An dieser Stelle wird eine weitere Verbindung sichtbar: Bei der Lerntypologie werden verschiedene, didaktische Zusammenhänge der Auffassung von Lerninhalten und dem Lernverhalten gesucht. Die optisch/visuellen, auditiven, haptischen und kognitiven Wahrnehmungskanäle können je nach Präferenz gezielt angesprochen werden, um zum einen die Lernbegeisterung zu steigern und zum anderen dafür zu sorgen, dass das Vermittelte auch weiterhin abrufbereit bleibt. Allerdings ist die Lerntypologie nicht ohne Kritik, vor allem durch die Vertreter der Lernpsychologie.

Die Neuroökonomie eignet sich vor allem zur Ergänzung der Empirie und ihr Einsatz ist sinnvoll, wenn es darum geht, sich nicht nur theoretisch mit den wirtschaftlichen Aspekten der Gesellschaft und des Individuums zu beschäftigen. Die Lerntypologie kann bei der Auswertung der Daten zur Seite stehen und mithelfen, gezielter potentielle Konsumenten anzusprechen.

Alexandra Konsument

Definition Konsument

March 10th, 2009

Jeder Mensch, der Waren per Definition der EU zu einen nicht beruflichen oder gewerblichen Zweck, sondern einzig zur Befriedigung persönlicher Bedürfnisse erwirbt und verbraucht, ist ein Konsument bzw. Verbraucher.

In der Neuroökonomie ist dieser Konsument Dreh- und Angelpunkt wissenschaftlicher Bemühungen. Mit medizinischen Messmethoden werden Körperfunktionen des Konsumenten abgebildet. Dies erfolgt nicht nur im Ruhezustand, sondern auch in verschiedenen Entscheidungssituationen. Bisher werden die Erkenntnisse aus dem kaum 20 Jahre alten Wissenschaftszweig der Neuroökonomie noch nicht in voller Breite umgesetzt, dennoch wird der Konsument in den nächsten Jahren eine noch größere Rolle in diesem Zusammenhang spielen, vor allem dann, wenn die Anwendung der experimentellen Erkenntnisse stärker als bisher im  Neuromarketing umgesetzt wird.

Im Unterschied zur Verhaltenspsychologie und zu den Behavioral Studies aus der Wirtschaftswissenschaft, wird der Konsument in der Neuroökonomie in erster Linie hinsichtlich seiner physiologischen Reaktionen untersucht. Dabei wird der psychologischen Komponente zwar weniger Bedeutung beigemessen, sie ist aber nicht außer Acht zu lassen. Gerade in Experimenten, die ein Verhalten von Konsumenten in bestimmten Spielen untersuchen, wird dieser Aspekt deutlich. So konnte beispielsweise ein Experiment mit dem Namen „Trust Game“ zeigen, dass Konsumenten nicht immer logisch handeln, selbst dann nicht, wenn sich aus einer emotionalen Entscheidung ein materieller Nachteil ergibt. Derartige Erkenntnisse über den Konsumenten als „homo oeconomicus“ (ein wirtschaftswissenschaftliches Modell vom Menschen)  machen z.B. auch Kaufentscheidungen im wahren Leben durchsichtiger.

Alexandra Konsument

Neuroökonomie - junge Wissenschaft

March 10th, 2009

Neuroökonomie existiert als eigenständige Disziplin seit 1990 und  ist damit eine noch relativ junge Wissenschaft. Ihre Vertreter beschäftigen sich vor allem mit der Frage, wie der Mensch als Konsument zu erforschen bzw. zu bewerten ist.

Die, in vielen Bereichen der Forschung, seit Jahren geforderte Interdisziplinarität trägt in der Neuroökonomie Früchte. Man versteht unter Neuroökonomie die Verbindung von Erkenntnissen aus dem neurowissenschaftlichen Wissenszweig (Neurobiologie, -physiologie, kognitive Neurowissenschaft) und Erkenntnissen aus den Wirtschaftswissenschaften.

Die daraus resultierenden Theorien der Neuroökonomie sollen den Menschen vor allem als Konsumenten beleuchten und langfristig möglicherweise nicht nur einschätz-, sondern auch steuerbar machen (wobei letzteres bisher als utopisch erscheint). Zu diesem Zwecke werden beispielsweise Körpersignale wie  Gehirnströme, Pupillenerweiterung und Blutdruck während unterschiedlichen Tätigkeiten gemessen und ausgewertet. Die vorrangigen Messmethoden der Neuroökonomie sind das Elektroenzephalogramm (EEG), die Magnetenzephalogie (MEG), die Positronenemissionstomografie (PET) sowie die sog. Funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRI).

Die aus den Messungen resultierendenErkenntnisse wurden, bevor sie in die in die Theorien der Neuroökonomie einflossen, schon ansatzweise in den so genannten  (wirtschaftswissenschaftlichen) Behavioral Studies entwickelt, werden aber durch die erweiterten Messmethoden und die medizinisch-psychologische Komponente noch detaillierter abgebildet. Die Erkenntnisse aus der  Neuroökonomie sollen langfristig für einen weiteren Zweig dieses Forschungsbereichs, das Neuromarketing verwendet werden.

Alexandra Wissenschaft

What Is Neuroeconomics?

March 9th, 2009

Neuroeconomics is using brains to do economics. In neuroeconomics, theories are constrained by facts about how the brain actually works. Neuroeconomics is a branch of “behavioral economics.” Behavioral economics uses facts and ideas from social sciences that are neighbors of economics (psychology, sociology, anthropology) to show how willpower, concern for other people, limits on calculating ability, and biology influence economic behavior. Neuroeconoimcs expands behavioral economics by using facts about brain activity. Neuroeconomics is also a new kind of “experimental economics.” In experimental economics, we create simple bargaining games and markets, with economic motivation, to test theories and establish what variables cause economic outcomes. Neuroeconomics expands experimental economics by measuring biological and neural processes as people choose, bargain, and trade. Read more…

Alexandra General , , ,