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Hashimoto-Thyreoiditis: die chronische Entzündung der Schilddrüse

January 3rd, 2012

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, die eine chronische Schilddrüsenentzündung nach sich zieht, in deren Verlauf das Schilddrüsengewebe zerstört wird. Sie wurde im Jahr 1912 erstmalig vom japanischen Arzt Hakaru Hashimoto beschrieben.

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis kommt es zu einer Vergrößerung der Schilddrüse, einem sogenannten Kropf oder Struma. Am Anfang kann es infolge der Gewebezerstörung kurzfristig zu Schilddrüsenüberfunktion kommen. Im langfristigen Verlauf hat der Patient jedoch Schilddrüsenunterfunktion.

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine sehr häufig vorkommende Erkrankung, deren häufigste Ursache eine primäre Schilddrüsenunterfunktion ist. Welche Ursachen genau zum Ausbruch der Krankheit führen, ist noch nicht hinreichend wissenschaftlich belegt.

Bei den meisten kommt es nur zu einem leichten Verlauf, der nicht lebensbedrohlich ist. in seltenen Fällen kann es jedoch zu einem schweren oder mittelschweren Verlauf kommen. Dabei können dann auch epileptische Anfälle oder Halluzinationen auftreten.

Die häufigsten Symptome im Zusammenhang mit Hashimoto-Thyreoiditis sind am Anfang Nervosität und Reizbarkeit, Read more…

Alexandra Symptome und Behandlung , , ,